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Schluss mit Zoom Fatigue – So bleiben Sie produktiv im virtuellen Team

Videokonferenzen prägen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie unseren Alltag. Notgedrungen wurden Besprechungen ins Virtuelle verlegt und so auch die Digitalisierung vorangetrieben. Und in vielen Fällen zeigte sich auch schnell, einiges lässt sich auch online gut realisieren, nicht immer ist z.B. eine Dienstreise notwendig und auch virtuell kann man den Kontakt zum Team aufrechterhalten. Doch Videokonferenzen sind auch kräftezehrend. Wir zeigen, was sich hinter Zoom Fatigue verbirgt und was Sie gegen die Bildschirm-Müdigkeit tun können.

DIE URSACHEN

Wer Zoom Meetings, MS Teams Besprechungen, Skype Calls oder Ähnliches häufig nutzt, kennt das Phänomen: die Zoom Fatigue. TeilnehmerInnen virtueller Besprechungen fühlen sich schnell müde und ausgelaugt. Dabei haben sie sich den ganzen Tag kaum bewegt.

In Zeiten zunehmender Digitalisierung steigt für viele Menschen die Frequenz, mit der sie an Video- und Webkonferenzen, Online-Meetings, Video-Chats oder Webinaren teilnehmen. Zoom Fatigue bezeichnet dabei die Müdigkeit und Erschöpfung, die dadurch ausgelöst wird, abgeleitet von einem der bekanntesten Videokonferenztools „Zoom“ und dem Englischen Wort für Ermüdung „fatigue“.

GRÜNDE FÜR ZOOM FATIGUE:

  • Technische Probleme
  • Erschwerte Bedingungen durch Home Schooling, Haustiere, Arbeitsumgebung…
  • Back-to-Back Meetings ohne Pausen dazwischen
  • Verstärkte Selbstaufmerksamkeit durch die Kamera
  • Körpersprache des Gegenübers kaum sichtbar

TIPPS

Wissen wir nun um die Ursachen für Zoom Fatigue, stellt sich die Frage, mit welchen einfachen Maßnahmen sich dem entgegenwirken lässt ohne gleichzeitig auf die Vorteile der Digitalisierung unserer Arbeitswelt zu verzichten. Wir haben einige Tipps gesammelt:

  • Planen Sie einen aktiven Ckeck-in und auch Check-out für Ihr Meeting ein. Dabei notieren die TeilnehmerInnen beispielsweise, welche Ziele sie für das Meeting haben, meditiert kurz gemeinsam oder schreiben die Learnings auf. Auf diese Weise gelingt es allen wirklich anzukommen, sich auf die Themen der Session zu fokussieren und vorangegangene Besprechungen loszulassen.
  • Hintergrundgeräusche möglichst reduzieren. Es ist hilfreich wenn die TeilnehmerInnen ihre Mikrofone stumm schalten, sofern sie nicht sprechen. Ermuntern Sie aber alle, ihre Kamera einzuschalten (oder verlangen Sie es von ihnen), um das Engagement hoch zu halten und eine reichhaltigere Kommunikation zu ermöglichen.
  • Planen Sie aktive Pausen ein. Sowohl für Ihre Teammitglieder in einer langen Session also auch ganz individuell für sich selbst zwischen den Meetings. Hier ist das bewusste Ausschalten von Kamera und Ton oder die Integration von Sport in die Pause  zu empfehlen.
  • Entscheiden Sie sich für ein visuelles Tool, um ausgetauschte Ideen festzuhalten. In einer Büroumgebung erfüllen Whiteboards in der Regel diesen Zweck, aber in der virtuellen Welt brauchen Sie eine Art digitales Äquivalent. Miro, ein beliebtes Add-on für Jira, ist dafür gut geeignet, ebenso wie Trello und Mural.
  • Vermeiden Sie Multitasking. Wer parallel zu einer Videokonferenz mit anderen Dingen beschäftigt ist, verschärft das Phänomen. Idealerweise sollte dies vermieden werden. Hier greifen auch die Regeln von klassischen Meetings: wer nichts zu einem Meeting beitragen kann oder will, sollte das Meeting verlassen.
  • Achten Sie auf sich selbst. Überprüfen Sie bspw. Ihre Sitz-/Stehposition und halten Sie ausreichend Trinken griffbereit. Wichtig sind auch regelmäßiges Lüften, immer wieder Aufstehen und falls möglich den Blick schweifen lassen, um die Augen zu entspannen.
  • Limitieren Sie die Dauer der Sitzungen. Formate, die in einem klassischen Umfeld funktionieren, lassen sich nicht immer eins zu eins online reproduzieren. So ist es bspw. deutlich effektiver, aus einem Training, das ursprünglich einen Tag gedauert hätte, zwei Online-Tage zu je 4 Stunden zu machen.
  • Haben Sie Spaß. Sprechen Sie mit Ihrem Team auch über Themen abseits der Arbeit und seien sie empathisch. Oder sie probieren virtuelle Spiele und Teambuilding-Aktivitäten aus, das stärkt den Zusammenhalt sowie Resilienz und Leistungsfähigkeit im Team.
  • Und last but not least: Hören Sie auf sich und Ihr Team. Nicht alles funktioniert in jedem Team. Aber wagen Sie ruhig einmal ein Experiment und entscheiden Sie danach gemeinsam, ob diese Maßnahme als Routine integriert oder besser verworfen werden soll.

Aber nicht nur die steigende Zahl an Video-Calls ist ermüdend, sondern auch die Informationsflut kann ermüdend sein. Atlassian hat viele neue Funktionen für ihre Kollaborationstools gelauncht, die helfen der Informationsflut Herr zu werden, den Wissenstransfer zu steuern und die Arbeit im Team zu strukturieren. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne oder unterstützen Sie bei der Implementierung.

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Zuerst herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Launch der Atlassian Marketplace App, die du für GlobalLogic gestaltet hast! Letzten Monat konnte sich das GlobalLogic Atlassian Team in Stuttgart über den Launch einer neue Atlassian Marketplace App namens „Epic Subtask Issue Viewer“ freuen, die du mit der Unterstützung deines lokalen Teams entworfen hast.

Warum Christos ein Atlassian Software Developer wurde

Warum hast du dich für Atlassian als Fachgebiet entschieden? Was reizt dich als Entwickler an der Atlassian-Welt und ihren Produkten?

„Ich habe nicht Atlassian gewählt, Atlassian hat mich gewählt“ … Mit diesem Satz fange ich immer an, wenn ich gefragt werde, warum ich der Atlassian-Welt beigetreten bin. Ich habe meine Karriere als Java-Entwickler begonnen, aber Atlassian bot mir die Möglichkeit, Entwicklungs- und Organisationsfähigkeiten zu kombinieren. Es war also eine leichte Entscheidung, die Richtung zu wechseln.

Ich kann ehrlich sagen, dass ich Jira liebe, so wie auch die anderen Atlassian-Produkte. Atlassian stellt all diese Tools zur Verfügung, die mir das Gefühl geben, einen Ort zu haben, an dem ich alles, was ich will, mit wenigen Klicks kombinieren kann: meinen Workload organisieren, einen Ort, um Probleme zu verfolgen, ein erstaunliches Knowledge-Base-Tool, um Informationen zu dokumentieren und natürlich das Wichtigste, den Überblick über den Code zu behalten.

Fangen wir am Anfang an: Wie hast du von der Stelle bei GlobalLogic Germany (ehemals Meelogic) erfahren und warum hast du dich beworben?

Ich war auf der Suche nach einer beruflichen Veränderung, um Administration und Beratung zu kombinieren, und GlobalLogic (ehemals Meelogic) erschien auf meiner Suche zuerst, von allen anderen im Markt. Ich war auch auf der Suche nach einem erfolgreichen und vielversprechenden Atlassian-Partner, bei dem ich meine Fähigkeiten schnell ausbauen kann. Besonders nach dem Vorstellungsgespräch hatte ich sofort das Gefühl, dass das Unternehmen zu meinem Profil und ich zum Unternehmen passe, und so bin ich hier.

Warst du schon immer ein Atlassian Software Entwickler und wie hat sich deine Rolle im Unternehmen vom Beginn bis heute entwickelt?

Eigentlich nicht, ich habe als Java-Entwickler angefangen und bin dann in die Rolle eines Atlassian-Administrators gewechselt. Bei GlobalLogic wurde ich ein Atlassian Technical Consultant. Die Rolle des Atlassian Software Entwicklers ist nur eine zusätzliche Unterrolle.

Was sind deine alltäglichen Aufgaben?

Meine Aufgaben variieren jeden Tag und das ist es, was ich an meiner jetzigen Position wirklich spannend finde. Ich unterstütze und berate ständig einige unserer KundInnen und seit den letzten Monaten bin ich der leitende Entwickler unserer neuen Atlassian Marketplace-App „Epic Subtask Issue Viewer„. Ich muss den Code pflegen, neue Funktionen entwickeln und Support leisten, wenn Probleme auftreten.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Atlassian Software Entwickler aus, gibt es etwas, das du hervorheben möchtest?

Auch ein Atlassian Software Entwickler zu sein ist faszinierend, denn es ist eine brandneue Welt in der Cloud, nach der Veröffentlichung der Atlassian Forge Plattform. Wie immer folgt sie den Regeln der Entwicklung, aber sie ist schneller, so dass man als Entwickler ständig über die Änderungen informiert bleiben muss.

Wann und wie genau hast du deine Karriere begonnen? Was genau hast du studiert und wo?

Nach einem Urlaubsaufenthalt in Deutschland hatte ich im Juni 2018 die Chance, in einem seit 30 Jahren etablierten und erfolgreichen Softwareentwicklungsunternehmen in Baienfurt meine Karriere zu starten. Studiert habe ich am Alexander Technological Educational Institute of Thessaloniki, Griechenland und mein Titel ist Information Technology Engineer. Die Bereiche, die ich studiert habe, beinhalten einen theoretischen und praktischen Hintergrund in den meisten IT-Bereichen.

Kenzeption und Entwicklung einer Atlassian Marketplace App

Wie bist du bei GlobalLogic dazu gekommen, eine App für deine KundInnen zu entwickeln? Woher kam die Idee?

Viele KundInnen zu unterstützen, gibt einem die Möglichkeit, tatsächliche Kundenprobleme zu sehen. Die Idee für die App entstand durch die Interaktion mit einem Kunden, während ich die Instanz betreute. Ich bemerkte, dass es ein Thema gab, das Jira standardmäßig nicht lösen kann. Die Frage, die sich also stellte, war: „Warum nicht selbst etwas entwickeln?“. Außerdem wollte ich mir „die Hände schmutzig machen“ und mit etwas Neuem (der Atlassian Forge-Plattform) arbeiten und ihre Möglichkeiten kennenlernen.

War es etwas, wozu du aufgefordert wurdest?

Nein, ich wurde nie aufgefordert, dies zu tun. Das war meine Entscheidung.

Hattest du ein Team, das dich bei der Entwicklung unterstützt hat?

Derzeit kann das Team mit dem Ausdruck One-Man-Show beschrieben werden. Leider erlaubt es die Atlassian Forge Plattform, auf der das Plugin entwickelt wird, im Moment nicht, dass viele BenutzerInnen parallel Änderungen an der App vornehmen können. Für die Zukunft hoffe ich, dass das Team wachsen wird.

Für Testzwecke und andere Backoffice-Aufgaben ist das Team natürlich groß. Und hier möchte ich ihnen allen noch einmal danken!

Welches Wissen oder welche Fähigkeit hast du bei der Gestaltung dieser App am meisten gebraucht und welche Fähigkeiten sind für die Gestaltung einer App im Allgemeinen entscheidend? Woher hast du deine Fähigkeiten?

Epic Subtask Issue Viewer“ wird in der Cloud gehostet, was aus technischer Sicht bedeutet, dass EntwicklerInnen Erfahrung in der Webentwicklung haben sollte. Außerdem ist das Design einer Anwendung wichtig. Wie wird die App aussehen, ist sie nützlich für BenutzerInnen und KundInnen, welche Probleme löst sie, ist sie einfach zu bedienen? Das bedeutet, dass das Teammitglied auch Erfahrung im Bereich UX/UI haben sollte. Die grundlegenden Fähigkeiten wurden im Studium erworben. Nach dem Studium werden diese Fähigkeiten täglich durch das Lösen von Problemen geschärft. Manchmal ist es eine wirklich gute Übung, das Rad neu zu erfinden.

Wir würden gerne mehr über den Entwicklungsprozess erfahren? Was lief gut, was vielleicht nicht so gut?

Ich kann sagen, dass 95% der Arbeit reibungslos verlief. Natürlich sind die restlichen 5% meistens die wichtigsten, wo die kleinen Details eine große Rolle im ganzen Prozess spielen. Aber im Nachhinein bin ich froh, dass alle Probleme gelöst sind.

Gab es zeitliche Engpässe? Wie verlief die Arbeit während eines geschäftigen Arbeitstages?

Obwohl die Anwendung außerhalb der offiziellen Arbeitszeiten entwickelt wurde und es auch unsere erste Anwendung in der Atlassian-Welt war, gab es keine zeitlichen Einschränkungen. Ehrlich gesagt hat 95% der Entwicklungsarbeit außerhalb der Arbeitszeit stattgefunden. Ich habe viel persönliche Zeit in diese Idee investiert und darauf bin ich wirklich stolz. Natürlich steht das Geschäftliche an erster Stelle. Das bedeutet, dass die KundInnen, die ich unterstütze und für die ich mich engagiere, glücklich sein sollen.

Gab es tägliche Aufgaben, die zuerst erledigt werden mussten UND wie passte das Design einer perfekt funktionierenden JIRA Extension App da hinein?

„Der Kunde kommt zuerst“, dieser Ausdruck beinhaltet alles, woran ich glaube. Der Tag beginnt mit der Beantwortung und Lösung von Kundenproblemen, danach kommen die trivialen Probleme. Das Entwerfen und Veröffentlichen einer perfekt funktionierenden App basiert auf Hingabe, Geduld und Engagement, um das Ziel zu erreichen. Aus diesem Grund habe ich persönliche Zeit investiert und die Ergebnisse zeigen sich bereits, wenn jemand nach der App im Atlassian Marketplace sucht.

Christos über die Zukunft bei GlobalLogic.

Wie geht es weiter mit dem „Epic Subtask Issue Viewer“?

„Epic Subtask Issue Viewer“ ist eine einfach zu bedienende Anwendung, die Informationen auf der obersten Ebene effizient und schön an den oder die EndanwenderIn bringt. Es gibt bereits Ideen, die in naher Zukunft umgesetzt werden sollen. Es gibt auch Ideen, die App so zu erweitern, dass sie mit anderen Atlassian-Tools kompatibel ist. Aber das ist noch ein Geheimnis…

Wo stehst du heute als Softwareentwickler im Vergleich zu damals, als du angefangen hast?

Wenn ich mich selbst 4 Jahre in der Vergangenheit betrachte und versuche, einen Vergleich anzustellen, dann könnte ich ganz einfach sagen, dass ich derselbe eifrige Lerner bin, nur mit mehr grauen Haaren auf meinem Kopf. Neben dem Spaß sind aber auch meine Fähigkeiten exponentiell gewachsen und ich bin in der Lage, Muster und Lösungen in schwierigen Problemen leichter zu erkennen. Dies ist der größte Gewinn, den ich aus meiner Position ziehen kann, nämlich die KundInnen von GlobalLogic. Dafür möchte ich mich bei GlobalLogic und auch bei meinem Direktor bedanken, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat, dies zu tun.

Und wie geht es für dich weiter? Hast du im Moment ein nächstes Ziel vor Augen und was ist es? Gibt es Pläne, eine weitere App zu entwickeln?

Ich möchte das Interview mit einem Zitat meines Landsmannes Konstantinos P. Kavafis und seinem Gedicht Ithaca schließen… „Die Reise ist viel exquisiter als jede Ankunft am Ziel“. Ich habe meine Ziele bereits vorbereitet und bin gespannt darauf. Apropos neue App, ich habe einige Konzepte im Kopf, die ich meinem Team in naher Zukunft vorschlagen möchte und wir könnten gemeinsam etwas Neues vorbereiten.

Herzlichen Dank für das Interview, Christos!

Fernarbeit ist ohne diese Firmen kaum denkbar. Ihre CEOs sprechen mit Atlassian rückblickend über die COVID-19-Pandemie, wie sie neu über Arbeit denken, und über ihre peinlichsten Momente bei virtuellen Meetings.

Auf Atlassians jährlichen Konferenz „Team 21“ spricht Atlassians Mitbegründer und Co-CEO Mike Cannon Brookes mit den Gründern und CEOs Stuart Butterfield von Slack, und Eric Yuan von Zoom. Zoom und Slack bieten ähnlich wie Atlassian skalierbare Lösungen an, um Ihren KundInnen effizienteres und produktiveres Arbeiten zwischen ihren Teams zu ermöglichen.

Den Austausch der drei CEOs dazu, lesen Sie hier in gekürzt Form, oder schauen die Aufzeichnung! Wie sie nach vielen Monaten auf die Pandemie blicken, über die Zukunft der Arbeit und neue Produktlösungen, welche die Arbeitswelt völlig neu gestalten!

Mike Cannon Brookes, Co-CEO Atlassian: Ich musste heute etwa eine Stunde pendeln, um hierher ins Studio zu kommen… und ich hatte ein spontanes Meeting mit Zoom, das über Slack organisiert wurde und buchstäblich mit einem 10-minütigen Einlesen in ein Dokument begann. Das als Beispiel dafür, wenn man gerade unterwegs ist, Arbeit an Orten hinzuzufügen, die sonst nicht möglich wäre. Wissen Sie, noch vor zwei Jahren hätte es sich schwierig angefühlt, vielleicht hätte ich ein Telefonat führen können. Es scheint ziemlich anders zu sein jetzt.

Unsere interessanteste Beobachtung, die wir als Totem verwendet haben, während wir unser Team überall auf der Welt organisieren, ist, dass wir versuchen zu trennen, wie wir arbeiten und wo wir arbeiten. Das ist eine fundamentale philosophische Trennung, die früher dasselbe war, und wir trennen sie jetzt sehr stark voneinander. Das bedeutet, wenn man zusammenkommt, was ist der Zweck davon? Wir wollen alle diese menschliche Verbindung, aber wir treffen uns jetzt bei Atlassian viel mehr, um Kontakte zu knüpfen, während wir uns früher zum Arbeiten getroffen haben, und wenn man das trennt, hat man im Laufe der Zeit sehr unterschiedliche Konstrukte und Bürolayouts und so weiter.

Worüber wir nicht so oft sprechen, ist der Angstfaktor eines so großen kulturellen Wandels. Vielleicht fange ich mal mit Eric an. Wie sieht es bei dir aus, wo haben die Leute Probleme, was ist das Beängstigende aus der Zoom-Perspektive?

Eric Yuan: Ich erinnere mich, dass ich letztes Jahr an einem Spitzentag insgesamt 19 Zoom-Meetings hatte. Ich bin sogar des Zoom-Meetings überdrüssig. Das ist eine große Herausforderung, wie auch immer ich es betrachte, wenn ich unser Geschäft als Ganzes betrachte. Ich denke, die größte Herausforderung ist, dass wir die Größe des Unternehmens letztes Jahr fast verdoppelt haben. Der Onboarding-Prozess hat sich völlig verändert. Früher konnten wir MitarbeiterInnen mit dem Flugzeug zu unserem Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, fliegen. Wir hatten eine soziale Interaktion, Abendessen, Mittagessen – eine großartige Erfahrung. Wie können wir unseren Onboarding-Prozess verändern und sicherstellen ist die erste Herausforderung. Die zweite Herausforderung betrifft nicht das IngenieurInnen Team oder den Rest des Teams, sondern das Vertriebsteam. Die Vertriebskultur ist eine andere. Die größte Herausforderung besteht darin, diesen neuen hybriden Arbeitsmodus vollständig auszubauen, und das ist etwas Neues, das wir immer noch lernen.

Mike Cannon Brookes, Co-CEO Atlassian: Es ist definitiv unterschiedlich für verschiedene Funktionen und Organisationen innerhalb eines Unternehmens. Steward, was ist mit dir drüben in der Slack Welt? War es beängstigend für euch, als ihr in die Ferne gegangen seid? Ist beängstigend ein Wort das ihr damit verbunden habt und was sind einige der größten Reibungen?

Stuart Butterfield, CEO Slack: Ich denke die Leute mögen keine Ungewissheit. Das ist eine Lektion, die ich in meinem Leben immer wieder gelernt habe, und es gab einfach so viel Ungewissheit. Ich meine natürlich über den Verlauf der Pandemie und was mit der Welt passieren würde und all das, aber auch nur innerhalb des Büros. Und ich denke, es gab Leute, die dachten, dass wir wirklich alles abriegeln müssten. Wir waren besorgt über Leute, die herumspielen und den ganzen Tag Videospiele spielen. Andere Leute waren besorgt über das andere Extrem, nämlich dass die Leute die ganze Zeit nur arbeiten. Und ich glaube, wir haben mehr oder weniger jede mögliche Kombination gesehen und mussten damit zurechtkommen. Eine Zeit, in der die Leute das Gefühl haben, dass sie eine Art Zweck haben, eine Mission, die sie zu erfüllen versuchen, oder Werte, denen sie gerecht werden wollen, macht einen wirklichen Unterschied, weil es etwas gibt, woran man sich festhalten kann. Aber ja, ich glaube, es ist völlig richtig, zu sagen, dass es in vielerlei Hinsicht beängstigend war.
Ich denke auch, ich habe das Glück, dass die Auswirkungen auf meinen Lebensstil wahrscheinlich besser sind, weil ich nicht so gerne geschäftlich reise und die Zeit für das Pendeln spare und all das, und für viele der einzelnen MitarbeiterInnen, IngenieurInnen, DesignerInnen, VertriebsmitarbeiterInnen, könnte es auch eine positive Veränderung sein. Aber in der Mitte, bei den mittleren Managern, den Linienmanagern, denke ich, war es eine wirklich schwierige Position, weil sie zwischen beiden Enden feststeckten. Sie hatten wirklich keinen Leitfaden und keinen Rahmen, um über die psychische Gesundheit ihrer TeammitgliederInnen in einer Weise nachzudenken, die in Bezug auf die Bedeutung oder die Art und Weise, wie die Leute arbeiten sollten, oder wie viel sie arbeiten sollten, steht.

Mike Cannon Brookes: Ich denke, es hat uns dazu gebracht, die alte Welt neu zu betrachten, in der die Leute auch Angst haben. Ich hatte jemanden, der mich fragte, woher weißt du, dass deine Leute arbeiten? Und ich dachte darüber nach und sagte: Hey, der Typ, der drei Tische weiter sitzt, weißt du wirklich, dass derjenige arbeitet, wenn du da sitzt? Ich meine, derjenige könnte den ganzen tag etwas anderes machen. Es ist als ob ich weiß, dass derjenige geistig da ist, weil er in meiner Nähe sitzt. Es war dann so, also ob ich selbst sehen konnte, wie derjenige angestrengt nachdenkt und denkt: Nein, das ist eine schreckliche Antwort. Ich weiß es wirklich nicht, ich dachte nur, dass ich vieles davon neu überdenken und rekonzeptualisieren muss.

Über die unmittelbare Zukunft haben wir ein wenig gesprochen. Lassen Sie uns etwas weiter in die Zukunft blicken. 2031, in 10 Jahren, wo wird die Welt mit der modernen Arbeit sein? Wie würde sie sich in 10 Jahren anfühlen? Was denken Sie, Eric?

Eric Yuan, CEO Zoom: Wow man kann in das Jahr 2031 vorspulen. Mike, du weißt dass ich ein Gründer des „Zoomens“ bin, richtig? Wir drei sollten für dieses Gespräch irgendwo zusammensitzen, in der Nähe deines Campus oder im Starbucks Kaffee. Leider bietet Zoom keine dieser großartigen Erfahrungen an, richtig? Ich denke in der Zukunft könnten wir uns eine Welt vorstellen, wo, wirauf einem Anruf einen Kaffee trinken gehen, den wir genießen können. Ich kann den Geruch aus der Ferne genießen. Oder, Mike, ich habe dich lange nicht mehr persönlich gesehen, ich möchte dich wirklich umarmen, du wirst meine Intimität spüren. Auch wenn wir eine andere Sprache sprechen, in der Zukunft mit KI-Live-Übertragung, können wir uns nicht nur verstehen, sondern stell dir vor zwei Personen in Afrika oder Europa können jederzeit miteinander reden. Sie verstehen sich auch. Nach dem Gespräch können wir automatisch eine Zusammenfassung des Meetings erstellen. Ich denke in 10 Jahren können all diese coolen Funktionen wirklich eine bessere Erfahrung liefern, wie Face-to-Face-Treffen. Face-to-Face ist das Stichwort.

Mike Cannon Brookes, Co-CEO Atlassian: Ich freue mich darauf, Stuarts Kaffee aus der Ferne zu riechen und ihm eine Umarmung zu geben. Stuart drehen wir es um, wir sind alle in Firmen, die ziemlich hart einstellen. Ich denke ein Viertel bis ein Drittel unserer Firma war noch nie in einem Büro. Ich denke Eric du hast gesagt, es war die Hälfte. Wir sind alle in einem ständigen Kampf um Talente und versuchen wirklich hart einzustellen. Das andere Ende des Spektrums: Glauben Sie, dass Unternehmen verlieren werden, wenn sie nicht auf Hybrid Arbeit umsteigen? Oder wenn sie nicht komplett remote arbeiten, wie bei einem Hybridmodell?

Stuart Butterfield, CEO Slack: Ja, ich denke, es gibt zwei Gründe, warum man genug in die digitale Infrastruktur investieren sollte, die die Produktivität und Zusammenarbeit unterstützt, so dass die MitarbeiterInnen viel flexibler arbeiten können, und der erste ist, dass man einfach mehr Leute einstellen kann. Wir haben IngenieurInnen, VertriebsmitarbeiterInnen, DesignerInnen, BuchhalterInnen in allen möglichen Städten eingestellt, in denen wir keine Leute einstellen konnten, weil wir auf einen Pendlerradius um einen Ort herum beschränkt waren, an dem wir bereits ein Büro hatten, und diese Beschränkung ist jetzt weg, also ich meine, das ist eine enorme Vergrößerung des verfügbaren Talentpools. Das andere ist, dass es einen Marktdruck in die eine oder andere Richtung geben wird, und wir werden sehen, wie stark die Unternehmenskultur an die Anwesenheit im Büro gebunden ist, und dass das etwas ist, wofür sich die Leute entscheiden… Aber wenn alle anderen Dinge gleich sind, wenn man die Möglichkeit hat, woanders hinzugehen, weil ein Elternteil krank ist und man für sechs Monate dorthin zurückkehren möchte, wo man aufgewachsen ist, oder wenn man zwei Monate im Jahr in einem Skigebiet verbringen möchte, selbst wenn man in der Nähe des Büros wohnt, ist diese Flexibilität einfach wichtig. Ich denke, das ist so wertvoll, und es ist schwer vorstellbar, dass die Leute mehr oder weniger gleichgültig sind, wenn sie über die Karrierechancen nachdenken, über die Art der Projekte, an denen sie arbeiten können, über die Vergütung, wenn man zwei Angebote hat und eines sagt, man muss nicht im Büro sein, und das andere sagt, man muss im Büro sein, dann ist das ein „No-Brainer“. Wir werden also sehen, wie sich das entwickelt, aber ich denke, es wird lange dauern, bis der Markt uns sagt, was wir alle tun müssen.

Mike Cannon Brookes: Ich weiß, dass wir alle auf ein Ende des Spektrums wetten, also werden wir sehen, ich denke wir sind auf der guten Seite. 

Zum Schluss: Was waren die lustigsten oder peinlichsten Dinge, die Ihnen in diesem Jahr direkt bei einem Zoom-Anruf passiert sind, und damit Sie wissen, dass ich im selben Boot sitze, fange ich an. Und ich habe eine Geschicht zu meiner Frau in einer globalen Besprechung, wo jeden Freitagmorgen sechs- bis siebentausend Menschen live und in Echtzeit zuhören, aber weil es so eine Übertragung mit Zoom ist, kann man keine Gesichter sehen, also schaut sie manchmal durch das Fenster und sieht, wenn keine Gesichter auf meinen Bildschirmen sind. Dann nimmt sie an, dass ich nicht telefoniere, also kommt sie rein, gibt mir einen großen Kuss, sagt „Guten Morgen usw.“ Und als sie die Wohnung verlässt weiss sie nicht, dass sechseinhalb tausend Leute diesen kleinen Mini-Austausch gesehen haben, bis ihr Telefon aufleuchtet. Ich sage, okay, das war ein sehr menschlicher Moment. Jetzt zu euch, wer meldet sich zuerst?

Stuart Butterfield: Alle meine Videos werden automatisch abgespielt, Mann, es ist nur so frustrierend, dass ich nicht herausfinden kann, wie ich sie alle für immer abschalten kann und ähm, es gab eines, ich werde die Details ein wenig verschleiern, aber ein Kundengespräch. Und vor dem Gespräch hatte mir jemand einen Link zu einem Interview geschickt, das er im Fernsehen gegeben hatte. Darin gab es eine ziemlich markante Stimme und das ist ein Kundengespräch, das nicht wirklich gut gelaufen ist, also habe ich während des Anrufs durch ein paar Tabs gewechselt, um zu versuchen, die Antwort auf etwas zu finden, und das Video fängt an, Audio abzuspielen. Also stellen Sie sich vor, Sie sind der Kunde und jetzt hören Sie dieses peinliche Interview, das Ihnen über das Telefon zurückgesprochen wird, also das war definitiv ein ziemlich unangenehmes Erlebnis, das ich hatte.

Ich denken ich kann nachfühlen, Eric..

Eric Yuan, CEO Zoom: Ich glaube, einer der peinlichsten Momente, die ich im letzten Jahr hatte, war bei unserem internen Treffen, und während des Anrufs, als ich an der Reihe war, kamen so viele Leute, fast zweitausend Leute, zu unserem Anruf. Ich wurde stummgeschaltet und außerdem bin ich kein Moderator und das gibt mir nicht die Möglichkeit, mich selbst zuzulassen. Mein Gott, ich wurde stummgeschaltet und der CEO von Zoom hatte keine Ahnung, wie man Zoom benutzt, mein Gott, das waren die peinlichsten Momente…

Mike Cannon Brookes, Co-CEO Atlassian: Ich weiß es zu schätzen, dass Sie hier sind. Vielen Dank! Das Gespräch hört hier nicht auf, Sie können sich die erweiterte Version hier ansehen.

„Develop Diversity in Tech“ oder wie Sie ein Team mit Vielfalt aufbauen

Bei Vielfalt geht es nicht nur darum, Frauen einzustellen, obwohl es wichtig ist, die Lücke zwischen Männern und Frauen zu schließen. Vielfalt ist eine Haltung, bei der Menschen unabhängig von Gender oder Kulturzugehörigkeit willkommen sind. Wir fassen für Sie eine Reihe von Tipps und Möglichkeiten zusammen, wie Sie Ihr Team in Bezug auf Sprache, Verhalten, Kultur und Werte diversifizieren!

Die Bewerberansprache

Manchmal sind Stellenausschreibungen so geschrieben, dass sie nur Männer ansprechen, sodass sich Frauen vielleicht nicht bewerben.
Sie können dies verhindern, indem Sie auf die Sprache in Stellenausschreibungen achten. So wurden in Beschreibungen für Stellen in männerdominierten Bereichen, wie z. B. Software-Engineering, viel häufiger Ausdrücke verwendet, die Menschen traditionell mit Männlichkeit assoziieren, wie z. B. „wettbewerbsfähig“ und „dominieren“. Um dies zu verhindern, können Sie eine Software verwenden, die Ihre Wortwahl analysiert und Ihnen Tipps gibt, wie Sie Ihren Text weniger einseitig gestalten können. Sie markiert Wörter, die nicht neutral sind oder die möglicherweise so kodiert sind, dass sie bestimmte BewerberInnen ausschließen. Sie können somit sicherstellen, dass Ihre Stellenanzeigen einladend für alle sind.

Kulturelle Missverständnisse aktiv vermeiden

Um kulturelle Unterschiede nicht zu großen Missverständnissen werden zu lassen, ist es wichtig eine kulturelle Metakognition aufzubauen. Das bedeutet, die kulturellen Unterschiede zu erkennen und dabei auch die eigenen Annahmen über andere Kulturen zu reflektieren. Wenn Sie in einer Besprechung sind, versuchen Sie, visuelle Elemente (wie Bilder, Grafiken und Diagramme) einzubeziehen, um Missverständnisse zu vermeiden. Sprache kann zu Missverständnissen führen, da verschiedene Wörter eine unterschiedliche Bedeutung haben können oder sogar kulturell beeinflusst sein können. Visuelles ist weniger subjektiv und kann helfen, die gekreuzten Drähte zu vermeiden, die entstehen, wenn man sich nur auf Worte verlässt. Gehen Sie mit offenen Augen durch die Gegend und sehen Sie diese Unterschiede wirklich, anstatt zu versuchen, sie zu ignorieren, denn dann könnte es schwierig werden, kulturell korrekt zu handeln.

Vielfalt zieht Vielfalt an

Ein weiterer Schlüssel ist der Slogan: „Vielfalt zieht Vielfalt an“. Laut Glassdoor (Link: https://www.glassdoor.com/employers/blog/diversity/) geben zwei Drittel der Menschen an, dass Vielfalt am Arbeitsplatz ein wichtiger Faktor ist, wenn es um die Suche nach oder die Annahme von Arbeitsplätzen geht. Das erscheint logisch, denn Menschen wollen in einem Team arbeiten, in dem sie sich zugehörig fühlen und in dem es keine Barrieren beim Aufstieg gibt.

Sie können nicht nur in Ihrem Team und in Ihrem Verhalten Vielfalt entwickeln, sondern auch in der Art, wie Sie sich in einem Gespräch verhalten und indem Sie aktiv zuhören. Zum Beispiel: Wenn Sie mit jemandem im Gespräch sind, fassen Sie den Inhalt des Gesprächs zusammen. So stellen Sie sicher, dass Ihre GesprächspartnerInnen und Sie das Gleiche verstanden haben und auf der gleichen Seite stehen.

Werte statt Qualifikationen

Ein Tipp ist, Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen einzustellen, die die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Auf diese Weise bringen Sie verschiedene Altersgruppen, Erfahrungen und Meinungen in Ihr Team ein, was dem Team hilft, auf eine andere Art zu kommunizieren. Wenn Sie nur Personen in Ihrem Alter einstellen (z. B. in einem Start-up-Unternehmen), werden Sie keine unterschiedlichen Wege oder Perspektiven erhalten, da jedes Teammitglied mehr oder weniger die gleichen Erfahrungen gemacht hat. Ausgehend von diesem Gedanken sollten Sie daher Personen einstellen, die gut in Ihr Team passen und nicht diejenigen, die die beeindruckendsten Qualifikationen haben.

Der Umgang mit kulturellen Normen und sprachlichen Unterschieden scheint eine Herausforderung zu sein, aber es gibt keinen Grund, sich um diese Unterschiede herumzudrücken – vor allem, wenn es so viel zu gewinnen gibt, wenn man sich darauf einlässt und die Zusammenarbeit in einem vielfältigen Team genießt.

Slack und Zoom im Gespräch mit Atlassian Teil 1: Weist die Zukunft auf „Hybrid-“ oder „Remote-“ Arbeit?

Die Firmenchefs sprechen über die Lektionen, die sie während der COVID-19-Pandemie gelernt haben und neue Perspektiven auf die Arbeit.

Atlassians Mitbegründer und Co-CEO Mike Cannon Brookes hat auf Atlassians jährlicher Konferenz „Team 21“ mit den Gründern und CEOs der Technologie Unternehmen gesprochen, die wie keine anderen für Remote Arbeit stehen – Stuart Butterfield von Slack, und Eric Yuan von Zoom. Wie Atlassians Produkte, bieten auch Zoom und Slack Ihren Kunden breit skalierbare Lösungen an, um effizienter und produktiver zwischen ihren Teams zu arbeiten.

Lesen Sie das gekürzte Gespräch oder schauen Sie das Video zum Austausch der drei CEOs dazu, wie sie ihre MitarbeiterInnen unterstützen seit der Pandemie, über neue Arbeitsstile seit dem „Remote-Arbeitsexperiment“ der letzten Monate, und welche Praktiken diese Führungskräfte in Zukunft beibehalten wollen!

Mike Cannon Brookes, Co-CEO Atlassian: Was macht ihr, um eine gesunde Work-Life-Balance in euren Unternehmen herzustellen? Stuart, wurden Maßnahmen ergriffen, die auf die Firmenkultur oder individuelle Bedürfnisse eingehen? Die Firmenkultur ist ja bei Slack sehr wichtig.

Stuart Butterfield, CEO Slack: Etwa 30 Prozent unserer MitarbeiterInnen haben nach der Pandemie angefangen, was früher bedeutet hätte, dass wir jeden dieser nach San Francisco geflogen hätten. Wir haben Büros in München und Tokio und überall, und sind für eine Woche nach San Francisco geflogen, um die Leute kennenzulernen. Das Team, das für das Onboarding verantwortlich ist, hat sich extrem schnell an die neuen Verhältnisse angepasst, genauso wie die RecruiterInnen. Wir hatten 500 Vorstellungsgespräche vor Ort geplant in der Zeit, als wir die Büros geschlossen haben und haben das geschafft.

Andererseits mache ich mir manchmal Sorgen, dass wir uns auf dem gespeicherten Fett oder dem angesammelten sozialen Kapital ausruhen, das sich im Laufe der Jahre zuvor angesammelt hat. Doch auf der anderen Seite denke ich, dass es ein paar Neuheiten von uns gab. Eines dieser Dinge hieß „Fries“. Das ist, dass MitarbeiterInnen ungefähr einen Freitag pro Monat frei bekommen. Es ist nicht so, als ob wir unverschämt großzügig wären, aber es hat so einen realen Einfluss auf die Leute. Denken Sie einfach nur daran diese freie Zeit zu haben, wenn alle anderen Urlaub nehmen. Das auch aus dem Grund, da, wie wir alle erfahren haben, die EuropäerInnen eigentlich ziemlich schlau sind, alle zur gleichen Zeit in Urlaub zu gehen.

Mike Cannon Brookes: Wir wissen, dass eine starke Kultur super wichtig ist, wahrscheinlich noch wichtiger, wenn die MitarbeiterInnen remote arbeiten. Was meinen Sie dazu, Eric?

Eric Yuan, CEO Zoom: Ja, Amerika, du hast immer noch recht… Also bei Zoom sind unsere Kernwerte „care“. Das heißt, wir kümmern uns um die Gemeinschaft, die KundInnen, die KollegInnen des Unternehmens und auch um uns selbst. In unserer Kultur geht es darum, glücklich zu sein. Das heißt, für mich als CEO des Unternehmens ist es die wichtigste Aufgabe, sicherzustellen, dass unsere MitarbeiterInnen glücklich sind. Ich denke, die gute Nachricht ist, dass wir vor der Pandemiekrise sehr viel investiert haben, sonst hätten wir das letzte Jahr nicht überleben können, angesichts der 30-fachen Arbeitsbelastung und all der Herausforderungen, die wir im letzten Jahr hatten.

Die gute Nachricht ist, dass wir uns wirklich hingesetzt haben, um unsere MitarbeiterInnen zu verstehen. Im letzten Jahr haben wir basierend auf dem Feedback unserer MitarbeiterInnen, Gesundheitsleistungen für sie komplett erweitert. So zum Beispiel durch ein neues Programm für psychische Gesundheit, das sicherstellt, dass es Mittwochs keine internen Meetings gibt. Wir arbeiten auch mit anderen Organisationen zusammen, z.B. mit der American Heart Association für ein Happy-Half-Hour-Programm, um Strategien zur Stressreduktion mit anderen zu teilen. (…)

Mike Cannon Brookes: Ich mag die Ideen. Bei Atlassian ist eines der Dinge, die wir kürzlich getan haben, ein kreativer Auffrischungstag, bei dem die einzige Anweisung lautete, sich einen Tag zu nehmen und kreativ zu sein und etwas aufzufrischen. Wir hatten alles von Holzbearbeitung und Töpfern und andere physische Dinge, bis hin zu Leuten, die skizzieren und zeichnen, oder die Geschichten schreiben und viele mehr. Diese mussten nichts mit der Arbeit zu tun haben, sondern sollten eine kreative Erfrischung sein, die man aber mit der Firma teilen musste. Ich denke, der Nachhall um das Team herum war kulturell wirklich interessant, und die Leute lernten alle möglichen neuen Fähigkeiten kennen, die man in einer funktionalen Arbeitsumgebung nicht erhält.

„Ich sage oft, dass wir alle in den letzten 12 Monaten an dem weltweit größten Experiment der Telearbeit beteiligt waren, und dass sich das Gespräch nun auf die Frage verlagert, wie die Zukunft aussehen könnte oder sollte, wenn wir nicht von zu Hause aus arbeiten müssen.“ (Mike Cannon Brookes, Co-CEO Atlassian)

Lassen Sie uns also über die Beschleunigung der flexiblen Arbeit sprechen, die eher aus der Notwendigkeit als aus dem Design heraus entstanden ist. Ich sage oft, dass wir alle in den letzten 12 Monaten an dem weltweit größten Experiment der Telearbeit beteiligt waren, und dass sich das Gespräch nun auf die Frage verlagert, wie die Zukunft aussehen könnte oder sollte, wenn wir nicht von zu Hause aus arbeiten müssen. Aber wir haben viel mehr Möglichkeiten, richtig? (…) Ich schätze, wir haben ziemlich unterschiedliche Ansichten, und es gibt hier nicht eine einzige Antwort. Stuart, ich weiß, dass du ziemlich starke Meinungen hast, ob wir an dieser Welt der Fernarbeit festhalten sollten. Können wir oder sollen wir an Remote Arbeit festhalten? Und wenn ja, auf welche Art und Weise?

Stuart Butterfield: (…) Es gibt eine Art Annahme, dass alles, was bis Februar 2020 passiert ist, die wahre Realität ist und wir befinden uns jetzt in dieser Anomalie. Ob das nun eine Anomalie ist oder nicht, wir befinden uns mitten drin und die Leute haben sich bereits angepasst.

Ich habe gerade eine Statistik bekommen, dass zwanzig Prozent der AmerikanerInnen umgezogen sind, seit die Pandemie begonnen hat, was sich für mich unerhört hoch anhört. Ob das nun stimmt oder nicht, wir haben unseren Angestellten auf jeden Fall erlaubt umzuziehen, wir haben Leute eingestellt, die wir vorher nicht eingestellt haben.

Ich denke, die richtige Art, es zu betrachten, ist: Alles hat funktioniert, zumindest für uns. Und ich denke, dass wir im letzten Jahr wahrscheinlich geringfügig produktiver waren als im Jahr davor. (…) Dann gibt es noch das Büro als zusätzliches Werkzeug oder Ressource, die man der Ausrüstung hinzufügen kann, die wir im letzten Jahr um unsere digitale Infrastruktur herum aufgebaut haben. Das ist ziemlich aufregend, weil wir einfach viel mehr Möglichkeiten haben. Ich erwarte nicht, dass viele Leute von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr ins Büro kommen werden, es sei denn, ihr Job besteht speziell darin, im Büro zu sein. Viele Leute mögen diese Flexibilität. (…)

„Ich fühle mich 80-prozentig sicher bei dem, was ich sage, weil es definitiv noch eine Menge Ungewissheit gibt, aber ich schätze und meine Hoffnung ist, dass die Leute das als eine Gelegenheit sehen, die Art und Weise, wie sie arbeiten, neu zu definieren.“ (Stuart Butterfiel, CEO Slack)


Ich fühle mich 80-prozentig sicher bei dem, was ich sage, weil es definitiv noch eine Menge Ungewissheit gibt, aber ich schätze und meine Hoffnung ist, dass die Leute das als eine Gelegenheit sehen, die Art und Weise, wie sie arbeiten, neu zu definieren. Denn es ist ziemlich schwer, den Kopf über Wasser zu halten, um kritisch über Verbesserungsmöglichkeiten nachzudenken. Und dies ist eine der seltenen Chancen, die wir zu unseren Lebzeiten haben werden.

Mike Cannon Brookes: Ja, ich stimme zu, ich denke, dass es schwer ist, sich neu zu orientieren, wenn man gezwungen ist, etwas auf eine bestimmte Art und Weise zu tun. Eric, du weißt, dass Zoom ein wichtiges Element unserer drei Kulturen für Remote-Arbeit ist, aber ich weiß, dass du selbst mehr für eine hybride Umgebung plädierst, warum ist das so? Wie denkst du, dass es sich von hier aus auswirkt?

Eric Yuan, CEO Zoom: Ja, also zunächst einmal, ich stimme Stu zu, dass das Leben besser wird, wenn MitarbeiterInnen von überall aus der Ferne arbeiten können. Ich meine, nebenbei bemerkt, ich denke nicht, dass MitarbeiterInnen zurück ins Büro gehen sollten wie früher oder wir alle arbeiten fünf Tage die Woche aus der Ferne. Wir brauchen auch etwas soziale Interaktion. (…) Die Herausforderung wird sein, wie können wir sicherstellen, dass es keinen Produktivitätsverlust gibt? Das ist die Herausforderung Nummer eins. Deshalb müssen wir sicherstellen, dass wir den MitarbeiterInnen die besten Werkzeuge zur Verfügung stellen. Die beste Art von Service, wie z.B. Jira, Trello oder Slack, Zoom. Sonst gibt es keine Unterstützung, wenn sie von zu Hause oder aus der Ferne arbeiten. Die beste Art von Service kann wirklich helfen, auch wenn jemand zurück ins Büro geht.

Besonders im Fall, dass fünf MitarbeiterInnen im großen Konferenzraum sitzen. Wenn ich aus der Ferne teilnehme – raten Sie mal, was ich fühle – nicht als wäre ich Teil dieser Unterhaltung. Die Frage ist, wie man sicherstellt, dass das Produkt sich wirklich entwickeln kann, um diese Anforderungen zu integrieren. (…) Hybrid kann dadurch ermöglicht werden, dass wir nicht nur in einer Ansicht erfolgreich sind, und durch eine Menge von Funktionserweiterungen. Ich glaube fest daran, dass Hybrid Arbeit die Zukunft ist, um den MitarbeiterInnen die Flexibilität zu geben, dass sie mit größeren Tools wie Jira oder Slack arbeiten können und nicht mehr im Büro zusammenarbeiten müssen.

Das Gespräch hört hier nicht auf, Sie können sich die erweiterte Version hier ansehen. Den zweiten Teil des Interviews lesen Sie in einer Woche auf dem GlobalLogic Atlassian Blog!

 

Die neue Release Note für Jira Software 8.17.x wurde vor Kurzem von Atlassian vorgestellt. In diesem Beitrag informieren wir Sie über die wichtigsten Features dieser neuen Version von JIRA.

Flexible Terminologie für Jira

Atlassian ermöglicht es Admins generische JIRA-Begriffe zu ändern. Mit dieser Funktionalität können Sie die konsistente Benennung von Sprints und Epics zwischen JIRA und den Agile at Scale Frameworks einschließlich SAFe und LeSS beibehalten. Terminologieänderungen gelten für jede Variante der englischen Sprache. Advanced Roadmaps und Jira Align-Administratoren können neue JIRA-Terms einfach in ihren Instanzen anwenden.

Mit dieser Funktionalität werden die Begriffe auch in benutzerdefinierten Feldnamen und Issue-Typen und überall sonst in JIRA ersetzt, zum Beispiel in Berichten, Issues und Suchergebnissen. JIRA wird die Großschreibung der ursprünglichen Begriffe beibehalten wann immer es möglich ist.

Zusätzlich hat Atlassian eine neue Seite hinzugefügt, die Adminis dabei hilft, neue Begriffe zu definieren. Unabhängig von dem Framework, dem Sie folgen, oder der Terminologie, die Sie wählen, können Sie Änderungen schnell in Ihrer gesamten Instanz implementieren.

Sie können Singular- und Pluralformen Ihrer neuen Begriffe nach den folgenden Regeln definieren:

  • Sie können die Namen von Epics und Sprints nicht vertauschen.
  • Es gibt ein Limit von 40 Zeichen.
  • Begriffe müssen eindeutig sein und dürfen nur Buchstaben, Zahlen und Leerzeichen enthalten.
  • Alle Felder müssen einen Wert haben (mindestens ein Zeichen).

Wenn Sie zu den ursprünglichen Namen zurückkehren möchten, geben Sie einfach die ursprünglichen Namen in die Textfelder ein. Hier können Sie mehr über diese spezielle Funktion erfahren.

Aktualisierte Kommentarerfahrung

Atlassian hat die Barrierefreiheit immer im Blick. In dieser Version wurden die Tastaturnavigation und die Unterstützung von Hilfstechnologien für Kommentare verbessert. Außerdem wurde das Aussehen des Kommentarbereichs aufgefrischt.

Benutzerdefinierte Felder jetzt in Daten-Pipeline-Exporten enthalten

Benutzergenerierte und von Apps bereitgestellte benutzerdefinierte Felder werden jetzt in den Daten-Pipeline-Export einbezogen, sofern sie ein exportierbarer Typ sind (Felder, die ExportableCustomFieldsType implementieren). Wenn ein benutzerdefiniertes Feld keine Daten enthält, wird es nicht exportiert.

Erhöhte JIRA-Sicherheit

Atlassian hat die Sicherheit seiner Server- und Data Center-Produkte schon immer sehr ernst genommen. Das Programm zur Verwaltung von Schwachstellen verwendet eine Reihe von Ansätzen, um Sicherheitsprobleme zu finden und zu beheben, und Atlassian verdoppelt jetzt die Anstrengungen in diesem Bereich, um weitere Verbesserungen schneller zu erreichen, insbesondere da Sicherheitsangriffe immer häufiger und ausgefeilter werden.

Aktualisierte Komponenten und Bibliotheken

Atlassian hat auch die Kernkomponenten und Bibliotheken von Drittanbietern identifiziert, die sie auf die neuesten, sichersten Versionen aktualisieren wollen, und konzentriert sich in den nächsten Versionen auf diese Bemühungen. In JIRA 8.17 wurden rund 100 Sicherheitslücken durch die Aktualisierung verschiedener Komponenten und Bibliotheken oder die Verbesserung der Codebasis von JIRA behoben, und dabei bleibt es nicht – weitere Fixes warten bereits auf ein Bugfix-Release oder die nächste JIRA-Version. Wenn Sie mehr über einige der wichtigsten Bibliotheken erfahren möchten, die Atlassian aktualisiert hat, lesen Sie den Abschnitt Preparing for Jira 8.17.

Rückportieren auf LTS-Versionen

Die Stabilität ihrer LTS-Releases hat für Atlassian oberste Priorität, aber genau das macht es schwierig, all diese Korrekturen zurückzuportieren. Obwohl sie sich auf die neuesten Versionen konzentrieren, tut Atlassian sein Bestes, um kritische Fehlerbehebungen zu überprüfen, zu testen, erneut zu testen und zurückzuportieren, sobald sie abgeschlossen wurden. Sie können diese auch in den Bugfix-Releases für JIRA 8.5 LTS und JIRA 8.13 LTS erwarten.

Neue unterstützte Plattformen

Atlassian nimmt eine neue Datenbank und einen neuen Browser in die Liste der unterstützten Plattformen auf:

  • Datenbank: Microsoft SQL Server 2019
  • Browser: Microsoft Edge (Chromium)

Weitere Informationen darüber, was in dieser JIRA-Version unterstützt wird, finden Sie unter unterstützte Plattformen.

 

Erfahren Sie, wie die Richtlinien von Atlassian Ihnen helfen, Ihre Sicherheitsziele zu erreichen, wie Sie sie in Ihrem Unternehmen einsetzen und wie Sie sie ausprobieren können.

Als jemand, der für die Verwaltung der Sicherheit zuständig ist, brauchen Sie eine flexible Möglichkeit, die verschiedenen Sicherheitsanforderungen Ihres Unternehmens und seiner BenutzerInnen zu verwalten. Außerdem möchten Sie die Kontrolle über Ihre Authentifizierungseinstellungen haben, um die Daten Ihres Unternehmens sicher zu halten.

Die mehrfachen Authentifizierungsrichtlinien von Atlassian geben Ihnen die Flexibilität und Kontrolle, die Sie suchen, und machen es einfacher, Ihre BenutzerInnwn und Produkte zu sichern. Sie können sogar Sicherheitseinstellungen für Benutzeruntergruppen von Atlassian-Produkten in Ihrer Atlassian-Organisation einrichten.

Anwendung mehrerer Authentifizierungsrichtlinien in Ihrem Unternehmen

Mehrere Authentifizierungsrichtlinien ermöglichen es Ihnen, Authentifizierungseinstellungen für verschiedene Gruppen von BenutzerInnen in Ihrer Atlassian-Organisation festzulegen. Mit den Authentifizierungsrichtlinien von Atlassian können Sie:

  • Richtlinien für bestimmte Untergruppen von NutzerInnen festlegen
  • Testen von Authentifizierungseinstellungen
  • Überprüfen und Verwalten von Authentifizierungseinstellungen von einer Stelle in Ihrer Organisation aus

Authentifizierungsrichtlinien sichern auch alle Ihre Atlassian-Produkte in der Cloud.

Erreichen von Sicherheitszielen durch Berücksichtigung unterschiedlicher Sicherheitsanforderungen

Ihre verschiedenen Sicherheitsstufen erstrecken sich über ein breites Spektrum von BenutzerInnen, die Sie unterstützen, von der C-Suite über VollzeitmitarbeiterInnen bis hin zu Bot-/Service-Konten und mehr. Die Authentifizierungsrichtlinien von Atlassian geben Ihnen die Flexibilität, unterschiedliche Richtlinien für jede Untergruppe von BenutzerInnen zu konfigurieren.

Wenn Ihre Benutzerbasis wächst, können Sie langsam mehr BenutzerInnen zu den Richtlinien hinzufügen und dabei entscheiden, welche in welche Sicherheitsstufe gehören.

Roll out authentication settings at your own pace

Sie können die Einstellungen ganz einfach in Ihrer Atlassian-Organisation testen, bevor Sie sie in Ihrem gesamten Unternehmen ausrollen. Wenn Sie die Einstellungen an einer kleinen Gruppe testen, bevor Sie sie für die gesamte Organisation ausrollen, gewinnen Sie Vertrauen in Ihre Sicherheitseinstellungen.

Hier sind ein paar Beispiele dafür, was Sie testen können:

  • Zwei-Schritt-Verifizierung an einer kleineren Untergruppe von BenutzerInnen, um sicherzustellen, dass sie korrekt eingerichtet ist
  • Single Sign-On für Admin-Testkonten, damit sie sich anmelden und Fehler in der Konfiguration beheben können
  • Dauer der Leerlaufsitzung zur Einhaltung von Unternehmensrichtlinien oder Branchenvorschriften

Verwaltung der Authentifizierungseinstellungen in Ihrer Organisation

In Ihrer Organisation verwalten Sie Produkte und BenutzerInnen, die Sie sichern müssen. Wenn Sie bereit sind, diese Sicherheitseinstellungen anzuwenden, finden Sie sie unter Security > Authentifizierungsrichtlinien in Ihrer Atlassian-Organisation. Da Sie Ihre Einstellungen von einer Stelle aus einrichten und überprüfen können, ist es für Sie einfacher, die Sicherheit in Ihrer Organisation zu verwalten, anstatt an mehreren Stellen.

Hier sind die Authentifizierungseinstellungen, die Sie in Ihrer Atlassian-Organisation erzwingen können:

  • SAML oder G Suite Single Sign-On
  • Zwei-Schritt-Verifizierung
  • Passwortanforderungen (Stärke, Ablauf)
  • Dauer der Idle-Sitzung

Anpassung der Sicherheitseinstellungen für Ihr Unternehmen

Sie können die Authentifizierungsrichtlinien von Atlassian an Ihre individuellen Sicherheitsanforderungen anpassen, indem Sie Richtlinien mit unterschiedlichen Einstellungen erstellen. Hier ist ein Beispiel für einige der Sicherheitsherausforderungen, die durch Authentifizierungsrichtlinien gelöst werden können:

  • Sie möchten Single Sign-On nur für bestimmte BenutzerInnen aktivieren
  • Sie möchten die zweistufige Verifizierung nur für AdministratorInnen erzwingen, damit diese sicher Admin-Aktivitäten durchführen können
  • Sie möchten verschiedene Richtlinien für verschiedene Domänen erstellen
  • Sie stellen Ihren BenutzerInnen Identity Provider bereit und möchten eine Authentifizierungsrichtlinie für neu bereitgestellte BenutzerInnen festlegen
  • Sie testen eine SAML-Konfiguration mit einigen wenigen BenutzerInnen. Sobald die Testrichtlinie funktioniert, können Sie die Richtlinie ändern und umbenennen und sie auf alle BenutzerInnen anwenden.

Unter admin.atlassian.com können Sie alle Ihre Richtlinien und deren Einstellungen einsehen:

Einstieg in die Verwendung mehrerer Authentifizierungsrichtlinien

Sie benötigen ein Atlassian Access-Abonnement, um mehrere Authentifizierungsrichtlinien zu erstellen.

Zusätzlich zu mehreren Authentifizierungsrichtlinien bietet Ihnen ein Atlassian Access-Abonnement mehr Sicherheit und Kontrolle über Ihre Organisation und Benutzer.

Erfahren Sie mehr über Atlassian Access hier oder kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung!

 

 

Für Unternehmen bringt Atlassian CLOUD ENTERPRISE als neues Cloud-Angebot auf den Markt

Die Softwareentwicklung wird durch den Wandel zum Home-Office beeinflusst. Mit Atlassian lässt sich ein Cloud-basiertes Collaboration-Tool nutzen. Dieser Service wird komplett von den Atlassian Partnern betrieben, zu denen auch GlobalLogic Germany gehört.

Atlassian stellt App-Entwicklern Werkzeuge und Lösungen für die Teamarbeit zur Verfügung. Zum Beispiel dient JIRA als Organisationsrahmen für Software-Entwicklungsteams, der es ihnen ermöglicht, ihre Arbeitsschritte vom Anfang bis zum Ende zu organisieren. CONFLUENCE ist ein kollaborativer Arbeitsbereich, der die technologische Kommunikation erleichtert. TRELLO bietet Teammitgliedern eine visuelle Darstellung von Projektstatus und Aktivitäten.

Atlassian setzt mehr und mehr auf Remote-Arbeit. Die Apps sind traditionell in Server- und Data Center-Formaten verfügbar, werden aber zunehmend als Cloud-Systeme nachgefragt, was dem Trend zum Home-Office entspricht. Und genau in diesem Bereich hat sich Atlassian neu aufgestellt.

Hoher Bedarf an Solution Partnern

Atlassian hat keine eigene Service-Abteilung und greift stattdessen auf die Hilfe von zugelassenen Partnern zurück. Im praktischen Einsatz spielen Technologiekooperationen eine entscheidende Rolle. Lösungspartner übernehmen bei den KundInnen den Implementierungsaufwand, einschließlich der Produktberatung. Im Rahmen des Partnerprogramms bietet Atlassian den Partnern Schulungen und Zertifizierungen, sowie ein Vertriebs- und Marketingpaket an.

Eigene Apps der Partner werden verfügbar

Darüber hinaus ermöglicht das Marketplace-Programm von Atlassian qualifizierten Partnern, ihre eigenen Apps für Atlassian-Produkte zu präsentieren, ohne dafür eine Auflistungsgebühr zu zahlen, und sie über die gleichen Kanäle wie die Hauptprodukte von Atlassian zu vertreiben.

Diese „Marketplace-Partner“ haben Zugang zu einem Marktplatz, auf dem sie selbst entwickelte Artikel anbieten können, die das Angebot von Atlassian ergänzen, und auf die KundInnen der Partner zugeschnitten sind. Diese basieren auf Jira, Confluence und Jira Service Management, den Basisprodukten von Atlassian.

Neues Cloud-Angebot

Der vorherige Cloud-Service von Atlassian, „Cloud Premium“, wird auch weiter verfügbar sein. Darüber hinaus hat das Unternehmen „Cloud Enterprise“ eingeführt, das sich an multinationale Unternehmen richtet, die eine potenziell unendliche Anzahl von Instanzen lizenzieren und diese durch eine zentrale Benutzersteuerung und vereinfachte Abrechnung verwalten möchten. Für dringende Probleme steht ein/e engagierte MitarbeiterIn innerhalb von 30 Minuten zur Verfügung. Ohne Aufpreis werden wie gewohnt der Single Sign-On (SSO) Service, Audit-Logs und die implementierte Zwei-Faktor-Authentifizierung angeboten.

Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die Atlassian Cloud Premium-Pakete:

Jira Software Cloud Premium

Automatisieren Sie Ihre gesamte Organisation

Globale Automatisierungsregeln ermöglichen es Administratoren, die Automatisierung über mehrere Produkte und Projekte hinweg zu skalieren.

Projekt-Archivierung

Archivieren Sie Projekte, wenn sie nicht mehr aktiv sind, um Unordnung zu vermeiden und aktuelle Informationen sicherzustellen.

Erweiterte Roadmaps

Fassen Sie Roadmaps zusammen, um geplante Arbeiten zu sehen, den Fortschritt zu verfolgen und Blockaden im Team zu vermeiden.

Unbegrenzter Speicherplatz

Holen Sie sich den Speicherplatz, den Sie benötigen, um jede Art von Projekt innerhalb der Jira Software zu verwalten.

99,9 % Betriebszeit SLA

Rund um die Uhr 99,9 % Betriebszeit SLA, finanziell abgesichert durch Service Level Credits.

24/7-Premium-Support

Erhalten Sie 24/7-Support mit Reaktionszeiten von einer Stunde für kritische Probleme durch unser engagiertes Team.

Confluence Cloud Premium

Analytik

Erhalten Sie Einblicke in den Standort, die Fläche, die Seite und die Benutzerbindung für bessere Content- und Projektentscheidungen.

Unbegrenzter Speicherplatz

Holen Sie sich den Speicherplatz, den Sie brauchen, um jede Art von Projekt zu verwalten.

24/7 Premium-Support

Erhalten Sie 24/7-Support mit Reaktionszeiten von einer Stunde für kritische Probleme durch unser engagiertes Team.

Bulk-Archivierung von Seiten

Geben Sie RedakteurInnen und AdministratorInnen die Möglichkeit, mehrere Seiten auf einmal zu archivieren und wiederherzustellen.

Team-Kalender

Geben Sie Team-Kalender frei und betten Sie sie ein, damit Teams die Verfügbarkeit kommunizieren und organisiert bleiben.

Externe Zusammenarbeit in Kürze

Laden Sie Personen wie AuftragnehmerInnen, PraktikantInnen oder KundInnen zu bestimmten Bereichen ein, damit sie nur auf die benötigten Inhalte zugreifen können – nicht mehr und nicht weniger.

Neu: Jira Service Management Cloud Premium

Automatisieren Sie in Ihrer gesamten Organisation

Globale Regeln für die Automatisierung ermöglichen es AdministratorInnen, die Automatisierung und Skalierung über mehrere Produkte und Projekte hinweg.

Unbegrenzter Speicherplatz

Erhalten Sie den gesamten Speicherplatz, den Sie für Ihre Kundenanfragen im Jira Service Management benötigen.

99,9 % Betriebszeit SLA

Rund um die Uhr 99,9 % Betriebszeit SLA, finanziell abgesichert durch Service Level Credits.

24/7-Premium-Support

Erhalten Sie 24/7-Support mit Reaktionszeiten von einer Stunde für kritische Probleme durch unser engagiertes Team.

Einblicke für Administratoren

Verstehen Sie die Sicherheits- und Zugriffsebene, die Produktnutzung und die Aktivität im Zeitverlauf.

IP-Zulassungsliste

Erhöhen Sie Ihre Sicherheit, indem Sie den Zugriff auf Ihre Website auf vertrauenswürdige IP-Bereiche beschränken.

Hier finden Sie alle Informationen über das Atlassian Cloud Premium-Angebot. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung!

 

 

 

 

Epics Subtasks helfen in klassischen sowie in Next-Gen-Projekten

Das Globallogic Team freut sich, die Entwicklung einer neuen Atlassian Marketplace App mit dem Namen „Epic Subtask Issue Viewer“ bekannt zu geben. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen einige der Hauptfunktionen der Epic Subtask Issue Viewer App vor, die von unseren EntwicklerInnen mit Liebe und Sorgfalt für JIRA-BenutzerInnen entwickelt wurde.

Der Epic Subtask Issue Viewer schafft Überblick im Projekt!

Der Epic Subtask Issue Viewer von GlobalLogic macht alle Teilaufgaben einer Epic-Hauptaufgabe für Sie auf einen Blick sichtbar. So können Sie den Fortschritt sowie Herausforderungen im Team besser überblicken. Auch eine Sortierung von Issue-Feldern, die für Sie besonders wichtig sind, ist möglich. Alle Funktionitäten finden Sie in der folgenden Übersicht kurz erklärt:

Verbesserte Sichtbarkeit von Epics

Wer wünscht sich nicht eine erweiterte Ansicht von Epic-Unteraufgaben und deren Fortschritt? Der Epic Subtask Issue Viewer bringt alle Unteraufgaben, die mit den Epic-Hauptaufgaben zusammenhängen, an einen Ort.

Kompakt und dynamisch

Der Epic Subtask Issue Viewer nutzt die Leistungsfähigkeit einer dynamischen Tabelle, um die wichtigsten Informationen zu jeder Teilaufgabe in den Vordergrund zu rücken, mit Sortiermöglichkeiten der wichtigsten Issue-Felder, wie Status oder Priorität.

Schnelle Suche

Benötigen Sie eine Liste offener Unteraufgaben und möchten keine Zeit damit verbringen, eine benutzerdefinierte JQL (Jira Query Language) zu schreiben? Dies ist kein Problem mehr. Die App bietet eine intelligente Lösung, indem Sie auf die Schaltfläche „Suchen“ auf der rechten Seite des Bedienfelds klicken.

Machen Sie Ihren Fortschitt sichtbar mit Epic Subtask Issue Viewer

Epic Subtask Issue Viewer ist eine Plug-and-Play-Anwendung, die entwickelt wurde, um Klarheit in die Ebene der Subtasks von Epic zu bringen. Stellen Sie daher sicher, dass der Epic Issue-Typ in Ihrem Projekt enthalten ist. Der Fortschrittsbalken für die Teilaufgaben von Epic steht in der ersten Zeile der Epics Issue-Ansicht, um Sie über alle Änderungen zu informieren. ReporterInnen und Assignees, die wichtigsten Mitwirkenden bei der Arbeit an dem Issue, sind wie gewohnt standardmäßig sichtbar. Viele weitere Funktionen helfen nun Ihre Arbeit noch effizienter zu gestalten.

Neue Funktionen:

  • Gestalten Sie Ihre Meetings noch effizienter. Sortieroptionen, um die relevantesten Informationen zusammenzufassen, helfen dabei!
  • Keine Notwendigkeit für komplexe Konfigurationen! Subtasks sind direkt in der Epics Issue-Ansicht verfügbar, wenn der Epic Issue-Typ in einem Projekt enthalten ist.
  • Intelligente Tooltip-Funktionen, um weitere Informationen anzuzeigen, z.B. was die Hauptaufgabe der Subtask ist oder wie die Priorität eines Symbols lautet.
  • Mit der „Quick Search“ ist es möglich, alle offenen Unteraufgaben mit einem Klick zu finden, ohne zeitaufwändige Suchanfragen zu schreiben. Sparen Sie die Zeit, in der Sie in jeder Ausgabe eines Epics nach Subtasks suchen, die nicht erledigt sind. Eine dynamische Tabelle wird das für Sie erledigen.

Weitere Funktionen für Ihr Aufgabenmanagement? Kontaktieren Sie uns für Releaseupdates!

Unser Team bei GlobalLogic arbeitet an weiteren Releases für die App. Unser Ziel ist es zusätzliche Funktionen zu entwickeln, die die Bedürfnisse unserer KundInnen abdecken. Gerne geben wir Ihnen ein Update, bevor eine Release und ein Update für Sie bereit stehen. Kontaktieren Sie uns jederzeit! In der Zwischenzeit finden Sie hier alle Informationen über die neue Atlassian Marketplace App von GlobalLogic.